20 Jahre Praxis für Reiki & Lichtbewusstsein (2016)


 

Chronologie des Weges

 

Es begann ganz klein, wie fast alles im Leben. Ich mietete 1994 einen Raum, nur 17 m2 , im damaligen Reiki-Zentrum in Bamberg an. Meine geistige Führung, speziell Maitreya, hatte mich geleitet. Ich gab Reiki-Behandlungen, energetische Heilbehandlungen und Aura-Reinigungen. An den Abenden mit Tarot-Meditationen war dieser kleine Raum regelmäßig so brechend voll, dass klar war: Ich brauchte mehr Platz für meine Arbeit. Für die Aktiv-Meditationen musste ich immer den etwas größeren Raum der Kollegin dazu mieten. Da auch meine Wohnung mini war, lag es auf der Hand umzuziehen und praktischerweise Praxis und Wohnung an einem Ort zu vereinen. Der Schritt raus aus dem Schutz des Reiki-Zentrums rein in die eigene Praxis stand an!
Und wie immer, wenn es wirklich um Selbständigkeit geht, wird es spannend. Meine geistige Führung, vorneweg wieder Maitreya, hatten mit mir einen richtig großen Schritt vor. Doch wie ist das so, als Mensch? Die vertrautet Geborgenheit wollte ich nicht recht loslassen und suchte daher extrem hartnäckig in Bamberg nach Räumlichkeiten. Genau mit gezählt habe ich! Exakt 100 Wohnungsbesichtigungen hatte ich absolviert, bis ich endlich einsah, dass ich nicht nur das Reiki-Zentrum sondern auch gleich noch das heiß geliebte Bamberg verlassen sollte!
Nach der nur dritten (!!!) Wohnungsbesichtigung in Würzburg hatte ich gefunden, was ich gesucht hatte.
So begann 1996 die erfolgreiche Geschichte meiner eigenen Praxis für Reiki & Lichtbewusstsein. Mit den allesamt soliden Ausbildungen des 1. und 2. Reiki-Grades, der Channel-Ausbildung und der Psychologischen Berater-Ausbildung sowie den in Bamberg gemachten Erfahrungen mit dem Leiten von Gruppen hatte ich eine richtig gute Grundlage. Das Wohnzimmer der Wohnung in der Rottendorfer Strasse wurde die Praxis. Die Reiki-Seminare hielt zunächst noch meine eigens dafür angereiste Reiki-Lehrerin; ich assistierte und sammelte weitere Erfahrungen. Mein Mini-Büro räumte ich, wenn diese Reiki-Seminare waren, zum Einweihungszimmchen um (jedes Mal Schreibtisch raus, alles umdekorieren….). Es gab zwar schon deutlich mehr Platz, doch immer noch nicht wirklich reichlich.
In diesen Jahren absolvierte ich die Reiki-Meister/-Lehrer-Ausbildung und gab ab 1999 dann selbst Reiki-Seminare, zunächst 1. Grad, dann auch 2. Grad. Die Beratungen und Heilsitzungen wurden umfassender. Ich besuchte zahlreiche Fortbildungen. Mein Praxis-Angebot erweiterte ich langsam aber kontinuierlich.
Nach 5 Jahren Würzburg brauchte ich nicht nur wieder mehr Platz, sondern auch eine ruhigere Umgebung. Also auf´s Land! Nach Ochsenfurt führte mich der Weg. Da mein damaliger Partner und ich zusammen ziehen wollten, wurde es gleich richtig groß: Ein ganzes Haus!
Die Praxis über 80 m2 im gesamten Dachgeschoß! Ich musste diese Größenordnung erst mal verkraften. Doch es war herrlich: Aktiv-Meditationen rauf und runter mit Gruppen, kein Umräumen mehr bei Reiki-Seminaren! Ich leitete meine erste Ausbildungsgruppe zur Reiki-Meister-/Lehrerschaft.
Das alles stellte sich als Aufwärmübung für Bad Mergentheim heraus. Denn der Mietvertrag war begrenzt (die Vermieter wollten langfristig selber dort wohnen) und die Partnerschaft ging auch auseinander. Doch wo war mein Platz?
Um das herauszufinden ging ich direkt nach Weihnachten 2004 auf ein 5-tägiges Schweige-Retreat. Am Morgen des letzten Tages stand vor meinem inneren Auge einem Regenbogen gleich:
BAD MERGENTHEIM!
Ich machte mich auf die Socken und wurde im Sommer 2005 von meiner geistigen Führung zur Herrenmühlstraße 17 geführt und traute meinen Augen kaum: Dieses Haus stand leer! Mit einem richtig großen etwas verwilderten Garten und allem, was ich brauchte und mir gewünscht hatte! „Oh Gott, ist das Dein Ernst ?!“, dachte ich überwältigt. Ja, es war Gottes Ernst.
Es folgten 4 Monate komplizierter Verhandlungen mit der Stadtverwaltung und schier unendlich langer Geduld, was angesichts der Tatsache, dass der Mietvertrag in Ochsenfurt zum 30. September 2005 auslief, nicht ganz ohne war. Schier auf den letzten Drücker bekam ich zum 1. Oktober 2005 den Mietvertrag für dieses Haus, 9 Monate nach dem Schweige-Retreat. Ich hatte das Gefühl einer Schwangerschaft und Geburt. Bei diesem kosmischen Timing blieb mir dann doch die Spucke weg! Um das Wunder zu vervollständigen erklärten sich fast meine sämtlichen Reiki-Schülerinnen und -Schüler bereit, mir in nur einer Woche mit atemberaubender Tatkräftigkeit beim Renovieren des Hauses, beim Umsiedeln der Pflanzen in den Garten und beim Umzug zu helfen. Danke an Euch alle! Ohne Euch wäre das NIE möglich gewesen!
Es folgte nur 3 Tage nach meinem Einzug meine spirituelle Reise nach Ägypten, auf die ich mich fast 15 Jahre lang vorbereitet hatte, sodass ich auch in spiritueller Hinsicht eine Geburt erlebte. Seit dieser Zeit weiß ich mit absoluter Gewissheit, dass für Gott nichts unmöglich ist, und ich mich auf meine geistige Führung immer hundertprozentig verlassen kann. Die Wunder rissen nicht mehr ab.
Einer meiner Lehrer, der Harfenist und Heiler Erik Berglund kam aus Kalifornien auf seinen Welttourneen mehrfach nach Bad Mergentheim, um Workshops zu geben, die ich übersetzte und organisierte. Im Mai 2006 feierten wir mit vielen wundervollen Menschen das Einweihungsfest. Die Praxis fasste Fuß und gedieh. Inzwischen habe ich unzähligen Menschen helfen dürfen, viele in Reiki eingeweiht und 20 Reiki-Meister-/LehrerInnen ausgebildet. Ich fühle mich, die Praxis für Reiki & Lichtbewusstsein und Anuka – Haus des Friedens zutiefst gesegnet und freue mich auf weiteres Blühen und Gedeihen!
DANKE – DANKE – DANKE !